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Geertruidenberg

Die Gemeinde Geertruidenberg besteht aus den Dörfern Raamsdonksveer, Raamsdonk und der Festungsstadt Geertruidenberg.

Die Festungsstadt Geertruidenberg

Hollands älteste Stadt, die man sich anschauen muss und wobei man sich der Phantasie hingeben kann. Der Name Geertruidenberg wurde vom „Berg des St. Gertrudis“ abgeleites. Tatsächlich war de Berg nur die höchste Stelle ainde Sandanhäufung. Der Sage entsprechend soll St. Gertrudis im Jahre 645 eine Cella (Moenchszelle) gegründet haben.


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Aufstieg und untergang

Da Graf Willem I Geertruidenberg 1213 das Stadsrecht verlieh, wurde es die erste Stadt seiner Graftschaft Holland. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum, wo sich Grafen, Edelleute und Vertreter der Städte trafen, um ihre Geschäfte zu betrieben und ihre Interessen zu wahren.

Die St. Elizabethsflut von 1421 sorgte dafür, dass Geertruidenberg nicht mehr das Mittelpunkt des Handels war, jedoch der Stadt erhielt als „Schlüssel Hollands“ die Rolle einer Grenzfestung. Nach der Einnahme der Stadt durch die „Staaten van Holland“ , wurde im Auftrage von Prinz Willem van Oranje die aus 1319 stammende Stadtmauer allmähllich durch Festungswerk ersetzt.


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Verrat brachte die Stadt im Jahre 1589 unter spanische Herrschaft. Als Ergebnis seiner berühmten Belagerung gelang es Prinz Mauritz um Geertruidenberg 1593 wieder an die Seite Hollands zu bringen. Erst im Jahre 1813, während der Einigung des Verenigten Königreichs, wurde Geertruidenberg endgültig am Brabant zugeordnet.

Geertruidenberg regt die Phantasie an: An vielen Orten ein Schutzwall und auch Stadtgraben rufen die frühere Aufgabe der Festungsstadt in Gedächtnis zurück. Der imponierende dreieckige Marktplatz, umrahmt mit Spalierlinden und wunderschön restaurierte Häuser sind Zeugen einer einst sehr wichtigen Handelsstadt.


Marktkazerne_geertruidenberg

 

Raamsdonksveer and Raamsdonk und ihre Vergangenheit

Das Wohn- und Geschäftsviertel Raamsdonksveer erfühlt in diesem Gebiet eine wirtschaftlich wichtige Funktion, welche durch die vorhandene Industrie, den modernen Vorkehrungen und einem gut ausgestetteten Einkaufszentrum verwirklicht wird. Raamsdonk wurde seit jeher durch einen ländlichen und auch landwirtschaftlicher Charakter geprägt. Es gibt hier viele Langgiebel- Bauernhöfen aus dem 18 Jahrhundert. Eine mittelalterliche Pfarrgemeinde war der Ausgangspunkt für die Grenzen der ehemaligen Gemeinde Raamsdonk; in den Schriftstücken wurde der Name zuerst als „Dunc“ erwähnt. Raamsdonk entwickelte sich zu einem Dorf, das haupt sächlich auf Landwirtschaft beruhte. Das „veer“ war der Ort der Schiffer, Fischer und der Deich-, Polder- und Weidenbruch arbeiter.


Nationalpark "De Biesbosch"


Dieses Naturgebiet entstand nach der St. Elizabethsflut von 1421 und hatte schon früher die Entwicklung von sowohl Geertruidenberg als auch Raamsdonk auf beträchtliche Weise beeinflusst. Heutezutage ist der Biesbosch mit seiner Oberfläche von 7000 Hektaren ein einzigartiges Natur- und Erholungsgebiet. In dieser durch die Natur geprägte Landschaft mit ihren Bächlein, Prielen, Weidebäumen, Groden, ihrem Schilfrohr und den Sandplatten erlebt
man die reinste Erholung.
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